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Standard, halb-, vollautomatische und spezielle Pens...Welcher ist für mich richtig?

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Ein InsulinpenDer Pen ist aus der Not entstanden, dass chronisch kranke Menschen, wie zum Beispiel Diabetiker, sich regelmäßig spritzen müssen. Um diese Selbsttherapie zu erleichtern, entwickelte man diese "Pens" [engl. "Stift"]. Mit den Jahren kamen jedoch verschiedene Kategorien entsprechend der Funktionen auf dem Markt, welche hier vorgestellt werden sollen.

Standardpen

Diese Pens entsprechen den rudimentären Funktionen einer Spritzhilfe. Sie bestehen aus einer austauschbaren Ampulle, in der Regel mit einem Volumen von 3 ml, einer Kanüle, die auf den Pen geschraubt wird und von Zeit zur Zeit ausgewechselt werden muss (stumpf!) und einer Dosierungsvorrichtung - meistens ein Drehknopf.

Man injiziert die Kanüle im Unterhautfettgewebe und durch Betätigen eines Knopfes gibt man die gewünschte Menge Insulin ab.

Halbautomatische Pens

Obwohl die Standardpens hilfreiche Begleiter im Leben eines insulinabhängigen Diabetikers geworden sind, gibt es vor allem sehbehinderte Menschen körperlich beeinträchtigte Menschen, für die halbautomatische und vollautomatische Pens entwickelt wurden. Bei den halbautomatischen Pens wird durch das Einstellen der Dosierung, meist mit einem Klickgeräusch untermahlt, schon ein Federmechanismus bedient, der nur noch an der Seite meist durch einen kleinen Schieber ausgelöst werden muss.

Vollautomatische Pens

Wer sich weiterhin nicht traut, die Nadel selber ins Unterhautfettgewebe zu stecken, kann die vollautomatischen Pens benutzen, welche per Mechanik die Nadel in die Haut stechen und das Insulin abgeben.

Spezielle Pens

Die speziellen Pens wurden beispielsweise für Kinder entwickelt, da diese oft deutlich weniger Insulin verbrauchen. Ähnlich wie bei einer Insulinpumpe ist es möglich mit einem speziellen Pen in 0,5 IE - Schritten Insulin zu injizieren, anstatt wie beim Standardpen in 1 oder 2 IE - Schritten. Weiterhin gibt es Pens, die anzeigen, ob die gesamte Insulingabe schon durchgeflossen ist, was ebenfalls bei größeren Insulinmengen hilfreich sein kann.

Einmal-Pens

Wie vorhin schon bei den halbautomatischen Pens erwähnt, ist der Umgang mit diesen mechanisierten Spritzen für einige Menschen schon hürdenreich. Wenn Ihnen das Wechseln der Patrone Probleme macht, gibt es die Einmalpens. Wenn das Insulin aufgebraucht wird, kommt das gesamte Gerät in die Entsorgung. Bei einem Modell ist es gleichfalls möglich die Insulindosis fest einzustellen, die dann bei jeder Injektion gegeben wird. Diese Funktion ist beispielsweise bei sehr pflegebedürftigen Diabetikern hilfreich.