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Das GL50 von beurer - Testbericht

Es freut uns immer, wenn Messgeräte aufgrund diverser Patientenerfahrungen und öffentlich publizierter Erfahrungsberichte verbessert werden. So erhielten wir von kurzen ein verbessertes Messgerät aus dem Hause beurer, welches wir vor einiger Zeit schon einmal ausführlich vorstellten. Folgerichtig reichten wir das Gerät an eine Patientin weiter, die noch völlig unbefangen mit dem "neuen Helfer" umgehen konnte.

Einleitung
Als ich erneut das Angebot bekam, ein neues Blutzuckermessgerät zu testen, ergriff ich die Gelegenheit. Um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen: ich bin sehr zufrieden und kann beurer GL50 nur weiterempfehlen.

Der erste Eindruck
Schon als ich das Etui aus der Verpackung nahm, wusste ich, das Gerät könnte das richtige für mich sein. Überzeugend: die Kompaktheit. (Damenhandtaschen sind auch nicht unendlich groß.)
Auch das Gerät selbst ist sehr handlich. Obwohl ein 3-in-1-Gerät, ist beurer GL50 nicht viel größer als ein Pen. Im Etui lassen sich Messgerät und ein bis zwei Teststreifenboxen verstauen oder was man sonst noch in der dritten Halterung befestigen möchte, denn eine extra Stechilfe ist ja nicht nötig.
Gute Idee!

Nun zum Gerät selbst.
Gehört von drei Funktionen in einem Gerät hatte ich ja schon, aber Stechhilfe, Messgerät und USB-Anschluss – wohlgemerkt ohne irgendwelche Kabel – sind eine gute Sache.
Stechhilfe und Messgerät lassen sich gut von einander trennen aber auch sicher und fest wieder zusammenfügen, bzw. zusammenstecken. Ich habe dies häufig probiert, da ich befürchtete, irgendwann zwei Teile in der Tasche zu haben. Womit ich auch sagen will, dass der kleine Verschluss über der Öffnung der Stechhilfe einen problemlosen Transport auch außerhalb des Etuis ermöglicht. Sicher ist das Gerät ja auch für Männer gemacht, die es dann in der Brusttasche mit dem angebrachten Clip tragen können.

Soviel zu den äußerlichen Qualitäten.

Die Stechhilfe ist variabel einstellbar und auch mit anderen als den mitgelieferten Lanzetten verwendbar. Allerdings braucht man für das Rädchen etwas Feingefühl bzw. Geschick beim Einstellen. Insgesamt ist sie aber in Ordnung, vor allem weil die Stechhilfe sich beim Spannen und Entsichern nicht verhakt hat.

Die Inbetriebnahme des Geräts erfolgt über den Teststreifeneinschub. Das Diplay zeigt die wesentlichen Anzeigen ausreichend groß an, obwohl die erste Inbetriebnahme (Zeiteinstellung usw.) meinerseits eine Brille verlangte. Da keine Codierung erforderlich ist, kann man sich bedenkenlos aus verschiedenen Boxen bedienen. Pluspunkte sind auch die kurze Messzeit und die Displaybeleuchtung. Batterien kann man jederzeit überall beziehen.
Bei meinen durchgeführten Messungen konnte ich erfreulicherweise keine nennenswerten Abweichungen zu meinem alten Messgerät feststellen ,obwohl ich erst von mg/dl in mmol/l umrechnen musste. Aber das beurer GL50 ist ja in beiden Ausführungen zu haben.
Positiv ist auch das Markieren der Messwerte und die Anzeige verschiedener Durchschnittswerte, es ermöglicht schnellere Therapieanpassungen nach Erkennen von Trends.

USB-Anschluss
Für PC-Muffel wie mich ist auch die vorinstallierte Software eine Arbeitserleichterung. Man kann alles intuitiv bedienen.Vielleicht werden auf diese Weise auch die behandelnden Diabetes-Ärzte demnächst besser informiert. Vorausgesetzt es gibt keine Probleme, die Testsreifen zu verschreiben.

Ich habe ein wirklich tolles Messgerät kennengelernt !

B. Henne, 22.03.2013