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Das GL50 auf der Baustelle - Ein Erfahrungsbericht

Durch meine Arbeit als Handwerker in den letzten 2 Monaten bedingt bin ich wieder mal “Bummelletzter”. Ich hatte ebenfalls ein Blutzuckermessgerät vom Typ GL50 von Herrn Widner bekommen und möchte im Folgenden meine Erfahrungen mitteilen.

Dabei gehe ich nicht mehr auf technische Daten oder so ein, denn ich gehe davon aus, dass diese durch andere Artikel auf Diabetesindex.de oder auf anderen Seiten schon bekannt sind.

Um das Gesamtfazit vorwegzunehmen: Das Gerät ist eine sehr gute Idee, doch die Umsetzung hakt noch ein wenig. Das Gerät schaltet sich beim Transport in meiner Hose (ohne Tasche) selbst ein. Leider passierte es auch, dass sich das Gerät in der Tasche von alleine öffnete, was ebenfalls als “ungünstig” zu bezeichnen ist. Durch das Aktivieren wird unnötigerweise die Batterie belastet und gerade die sträubte sich gegen einen Wechsel. Nur mit Hilfe eines Schraubenziehers und einer Menge brachialer Gewalt war es mir möglich, diese vom Gerät zu trennen und auszutauschen. Wenn man einen Blick ins Handbuch wagt, das zugegebenermaßen gut geschrieben wurde, ist man ein wenig irritiert. Wirklich hilfreiche Angaben zum Batteriewechsel findet man dort nicht vor.

Ebenso schlecht verarbeitet scheint auch das Gehäuse des Messgerätes zu sein. Die Klammer ähnlich eines Kugelschreibers verabschiedete sich schon nach wenigen Tagen.

Auf der anderen Seite ist die Idee der Softwareauswertung über den USB-Stecker eine gut gelöste Idee. Die Software ist übersichtlich strukturiert und kann im ersten Test als durchaus hilfreich angesehen werden. Dabei muss man sie nicht, wie bei anderen Herstellern auf dem PC installieren. Ich fragte mich jedoch, warum das Gerät keinen Akku besitzt. Andere Geräte mit einem USB-Stecker sind ebenfalls in der Lage, statt einer Batterie einen am PC aufladbaren Akku zu verwenden.

Als Fazit war es interessant, das GL50 zu testen. Dauerhaft ich es jedoch - zumindest so lange ich als Handwerker arbeite - nicht verwenden..

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