?> Kommentar zum Thema "DDB vs. DiabetesDE" | Diabetes-Index.de
Skip to main content

Kommentar zum Thema "DDB vs. DiabetesDE"

Neben unserem Artikel DDB vs. DiabetesDE gab es auch eine weitere Diskussionen auf Facebook zu diesem Thema.
Dort wurden recht eifrig und energisch Meinungen ausgetauscht, wobei ein wichtiger Konsens gefunden wurde: ein anonymer Beitrag macht einen konstruktiven Meinungsaustausch unmöglich.

Herr Reinhausen hat dazu den unten stehenden Beitrag verfasst und uns freundlicherweise erlaubt ihn auch hier auf Diabetes-Index zu veröffentlichen. Wir finden den Kommentar sehr gelungen und er spricht viele wichtige Punkte an, über die einmal nachgedacht werden sollte.

Man müsste sich schämen ein diabetesbetroffener Mensch zu sein !!! , wenn man verfolgt wie sich hier die angeblich FÜR diabetesbetroffene Menschen der wirkenden Organisationen behaken – sich in eigenbefindlichen Verbalitäten zergehend und jegliche Achtung und Moral vergessend zermürben.
Diskussion ist das nicht zu nennen, denn es erinnert leider an einen sich virtuell und eher wirren gebildeten Kinderspielplatz auf dem sich viel zu alte Kinder verirrt zu haben scheinen.
So kann man –schlicht – auf das wirkliche Interesse und Anliegen der „Spielenden „nicht nur mehr sher eindeutig zurückschließen, sondern man braucht sich nicht einmal mehr die Frage zu stellen, warum der einzelne Diabetiker völlig unwillig ist und sich nicht in irgendeiner Form noch engagiert.
Eine Dame , die einzig und alleine Aufmerksamkeit auf eine von ihr erstellte sogenannte fachlich einwandfreie Webseite zu legen scheint und darüber längst vergessen hat , dass hier auch auf eine journalistisch „saubere“ Arbeit zu achten ist , ein Bundesvorsitzende der größten dt. Selbsthilfeorganisation ,welcher „Wahrheit“ in seinem Sinne darstellt und glaubt ,dass Anliegen in rechtsanwaltschaftlich gepflegten Worten eine Wahrheit, nämich nur SEINE „ Wahrheit „ ist , die sich längst dem Betroffenen Zuhause galaxienweit entfremdet hat , sogenannte „Fachleute „ egal welcher Institutionen, die sich im Fachchinesisch verlieren und damit anderen Menschen , (ich denke da an neu entdeckte Diabetiker , Eltern diabetesbetroffener Kinder und Jugendliche , sowie Senioren, deren Leben und Selbstbewusstsein , sowie Selbstverständnis schon durch andere Kriterien stark in Anspruch und Mitleidenschaften gezogen sind) , schlichtweg einfach nur aufzeigen wie es tatsächlich in Bereich Diabetes und deren sogenannte organisatorischen Einrichtungen in Deutschland bestellt ist.
Nach einigen Jahren Diabetes, und aufmerksamer Beobachtung vieler Geschehnisse erlaube ich mir heute festzustellen: Hier findet ein überdeutliches „Deutschtum“- eine „ Umsetzung“ statt, die einzig und alleine Eines verdeutlicht:

Der Mensch „zählt“ weniger als nichts.

Alles, was sich hieraus zurückschießen lässt und allen diesen Menschen deutlichste signalisiert ist: „Armer Diabetiker“ – eine Feststellung und Konsequenz,- nicht aus seinem meist chronischen Krankheitsverlauf heraus resultierende Aussage, sondern in Anbetracht der sich hier nichts als eigenbefindlich streitenden Menschen, die sich wie oben zu lesen eben nur selbst darstellen.

Am besten geben man diesen selbstdarstellenden Schauspielern auf der Bühne der deutschen Diabeetsbühne eine eigene Manege,- sprich Zirkuszelt in dessen Mitte ein großer Sandkasten aufgebaut ist und setze zur Belustigung derselben wie den Clowns in einem Zirkus rote Nasen auf, viel Schminke mit roten lachenden Mündern in die derben unmenschlichen Gesichter und allen große Klatschen in die kindlichen Hände, eine Zirkusdirektorin hinzugegeben welche keine Peitsche sondern einen Hinweis auf Ihre Webseite hochhält ! , -sodass ein zahlendes Publikum wenigsten hier viel Spaß daran zu haben vermag, dass erwachsene Menschen ein Clownspiel unvergleichlichen Ausmaßes und in kindlichem Gemüt den Alltag eines diabetesbetroffenen Menschen einmal vergessen werden lassen.

Meine Damen und Herren clownerieren sie bitte weiter , es dient der Schande ,der Belustigung aller derer, die ernsthaft daran interessiert sind, einen Diabetes nicht nur für sich , sondern auch im Ansinnen seines betroffenen Mitmenschen entsprechend zu bewerkstelligen , zu führen und / oder gar in Gemein- und Freundschaft MITEINANDER engagiert und positiv in Deutschland voranzutragen.

Ich möchte Sie deutlich fragen:

1.An was sind sie alle eigentlich wirklich interessiert?
2 Halten sie den „einfachen „ Diabetiker Zuhause für blöde ?
3. Wann werden Sie endlich verstehen was diabetesbetroffene Menschen in Deutschland wirklich wollen und brauchen?
4. Die dt. Diabetesszene ist kein Ponyhof oder eine Monopol für Pseudo-intellektuelle
5. Glauben Sie, dass die sooft genannten Zahlen von 6 Millionen Diabetikern in Deutschland nur dazu dienen ihnen Menschen die ihre Fangnetze ihrer Institutionen zu treiben um ihre Machtpositionen ausbauen zu können?
6. Haben sie jemals die menschlich sozialen Problematiken bedacht, die einem Diabetikerleben mit sich bringen kann?
7. Interessieren sie noch menschliche Einzelschicksale ?
8. Sind sie noch in der Lage g e m e i n s a m MITEINANDER und organisationsübergreifend zusammen zu arbeiten?
9. Vermögen sie den Menschen noch zu erreichen ?
10. Was sind die wirkliche Zielsetzungen und Notwendigkeiten Diabetikern zu helfen?
11. Wie wollen Sie junge und jugendliche Diabetiker jemals noch erreichen?

Diese und weit wichtigere Fragen sind DAS, was Menschen mit Diabetes interessiert.

Wie sieht es mit den sozialen Missständen, die Diabetiker auch heute in der Republik aussetzt ist aus? Was ist hier wie zu tun und wenn Weiteres erreichbar und umsetztbar ist, geht dies alles meiner Meinung nach nur Zusammen. Persönliche Querelen haben hintenan zustehen, bzw gehören überhaupt nicht in irgendeiner Form in diesen Bereich. Es geht hier keinesfalls darum , welche Organisation ,was macht wer, gar der „Bessere „ ist ,wer der Neuzeitliche, der Tolerantere oder gar der fachkompetent Visitere . Nein , wahrlich und wirklich nicht.

Haben die Verantwortlichen nicht den Verstand, klar und deutlich zu wissen, was die Menschen noch bewegt?

Nicht das „WER“ ,sondern einzig und alleine das „WIR ALLE „!!! beinhaltet einen möglichen Erfolg und die ernsthafte Aussicht auf das, was uns allen mit Diabetes noch bevorstehen wird.

Jeder, der sich im Bereich Diabetes auskennt, jeder der hier Behandler und / oder gar Betroffener ist und dem es hier rein um die Sache geht ist sich darüber ganz sicherlich im Klaren.

So beende ich mein Statement mit dem diesem Schlusssatz:

Einigkeit macht stark- freundschaftliches respektvolles und menschlich einwandfreies Verhalten sind die Garanten für eine Zukunft im Bereich Diabetes welches in Deutschland notwendig und gefordert ist – nichts Anderes sonst.

Ich fordere sie unmissverständlich auf:

Sehen sie die Bedürfnisse und Anliegen der Diabetiker in Deutschland so wie diese sind , nämlich schaffen sie allen diesen Menschen eine Grundlage die informativ ist ,verständlich und authentisch- seinen wir endlich in der Lage zusammenzustehen und Menschen Hoffnung und Mut vor allem aber Menschen in eine Liga zu sein die frei aller sonstigen Befindlichkeiten ist.

Schaffen wir ein morgen - HEUTE – JETZT und HIER.

Ach ja, unsere Zirkusdirektorin bitte ich dann innständig und der fairness halber diese Aussage auf ihre Webseite zu stellen – ich denke aber, dass sie dies nicht tun wird, da sie sich zwischenzeitlich sicherlich mit der Ausarbeitung neuer Zirkuskunststückchen beschäftigen wird.

Herrn M. Bertsch gehört ein objektiver, wirklicher Dank- der Einzige, welcher in dem allem Geschehen ein Munter- und Mutmacher“ ist.

Werden die Verantwortlichen nicht eine generell neue Grundhaltung ein –und annehmen wird sich die Realität in der deutschen Diabeteslandschaft eher einer trostlosen Wüste ähneln ,anstelle mit allen seinen hieran beteiligten Menschen in eine blühende und zukunftsträchtige Oase aus der es Mut ,Kraft und Zuversicht zu schöpfen ist, weiterhin verwandeln.

Meine Damen und Herren weiter „so“- und unser, DER Diabetes ist dann sicherlich das „kleinere Übel „ , denn auch ein Diabetes kann desweilen eine „Freund“ sein .

Autor: 
Herbert Reinhausen