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Typ-2

Echsenspeichel - des Rätsels Lösung?

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Ende 2003 stand in der Presse, dass im Speichel der amerikanischen Echse "Gila-Monster" eine Substanz entdeckt wurde, die Hoffnung gibt, Diabetes Typ-2 irgendwann
besser behandeln zu können. "Exendin-4" wurde das Eiweiß getauft, von dem man sich versprach nicht nur den Blutzucker zu senken und die Magenentleerung zu verzögern, sondern auch die Zahl der Insulin produzierenden Beta-Zellen zu erhöhen.

Müssen die Blutzuckerwerte in jedem Fall streng in den Normbereich bei Typ-2-Diabetes gesenkt werden?

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Vorweg: Für alte Menschen gelten die gleichen Blutzuckernormwerte wie für junge Menschen. Die Frage ist nur, in wiefern man sie durch eine Therapie erreicht: Diese Frage richtet sich vor allem an ältere Typ-2-Diabetiker/innen. Während es junge Typ-1er oder Typ-2er leicht haben, ihre Therapie zu verbessern sollte bei älteren Menschen die individuelle Machbarkeit einer Therapie im Vordergrund stehen. Hierbei ist zu beachten, wie sehr der alte Mensch körperlich oder geistig in der Lage ist, sich Insulin zu spritzen oder die Dosis dem Bedarf anzupassen.

Angst vor der Spritze bei Typ-2-Diabetes

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Viele Altersdiabetiker, heute muss man ja Typ-2-Diabetiker/in sagen, haben Angst von oralen Antidiabtika auf Insulin eingestellt zu werden. Das größte Manko hierbei ist oft die Spritze, meistens in Form des Pens.

Woran könnte dies liegen?

Umfragen unter den Patienten im Diabetes Zentrum Mergentheim haben ergeben, dass weniger die Nadel die ablehnende Haltung gegenüber der Insulintherapie verursacht. Trotzdem ist die Angst vor spitzen und scharfen Gegenständen, somit auch vor Spritzen, ein normaler Reflex, der den Körper schützen soll.

Kombinationstherapie bei Typ-2-Diabetes

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Unter Kombinationstherapie versteht man in der Diabetologie allgemein eine Therapie, wo blutzuckersenkende Tabletten mit Insulin kombiniert werden. In der Feinbetrachtung unterscheidet man 2 Therapien:

Basalunterstützte Orale Therapie, kurz BOT:

Bei dieser Therapie übernimmt die einmal tägliche Insulintherapie die Basalabdeckung. Sie ist somit für Diabetiker geeignet die, trotz maximaler Nutzung der oralen Antidiabetika (vor allem Metformin) und entsprechender Ernährung (Kein Fett und Eiweiß zur Nacht), einen hohen Nüchternblutzuckerwert (über 6,1 mmol/l oder 110 mg/dl) haben.

Typ-2-Diabetes

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Die Verteilung der Typ-2-Diabetiker; Quelle: W. Thefeld, Robert-Koch-Institut, Berlin. Wie aus der linksläufigen Grafik erkennbar ist die Therapie des Diabetes mellitus Typ 2 mehrfach gegliedert.

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