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C-Peptide bei sensorischer Neuropathie bei Typ-1-Diabetes

Der Therapieansatz kommt aus dem Bereich der Tierexperimente. Dort hat man es geschafft durch die Gabe von C-Peptiden Schäden an den peripheren Nervenbahnen zu verbessern.
Fünf Zentren in Schweden untersuchten den Effekt bei 139 Diabetikern, durchschnittlich 44,2 Jahre alt, mit Neuropathie, d.h. Diabetiker welche auf Grund von Diabetes Schäden an den peripheren Nervenbahnen bekommen haben.
Neurologische Untersuchungen und neurophysiologische Messungen wurden vor und nach der Studie vorgenommen. Um eine Gegengruppe zu haben wurde eine Placebogruppe eingerichtet, die ein wirkungsloses Medikament bekommen hat.
Die sensorische Nervenleitgeschwindigkeit wurde merkbar verbessert. Die zweite Variable, das Vorkommen von klinisch neurologischen Störungen wurde geringfügig besser behandelt als ohne C-Peptide.

Auch wenn andere Studien noch fehlen, so kann man davon ausgehen, dass C-Peptide zu den Behandlungsmöglichkeiten der diabetischen Neuropathie im Frühstadium zählen dürften.

Quelle: 

Diabetes Care 2007; 30: 71-76