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Therapie

Konventionelle Insulintherapie (kurz : CT)

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ImageIm Gegensatz zu der heutigen ICT wurde in der Vergangenheit und teilweise auch noch heute mehrfach die CT angewandt. Sie ist sehr gut geeignet für Menschen mit einem gleichbleibenden Tagesablauf, sowie gleichbleibende Menge an kohlenhydrathaltiger Nahrung. Gespritzt wird zwei Mal am Tag ein Mischinsulin (bspw. Insuman COMB25 von Aventis), bestehend aus Basal- und Normal-, bzw.

Kombinationstherapie bei Typ-2-Diabetes

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Unter Kombinationstherapie versteht man in der Diabetologie allgemein eine Therapie, wo blutzuckersenkende Tabletten mit Insulin kombiniert werden. In der Feinbetrachtung unterscheidet man 2 Therapien:

Basalunterstützte Orale Therapie, kurz BOT:

Bei dieser Therapie übernimmt die einmal tägliche Insulintherapie die Basalabdeckung. Sie ist somit für Diabetiker geeignet die, trotz maximaler Nutzung der oralen Antidiabetika (vor allem Metformin) und entsprechender Ernährung (Kein Fett und Eiweiß zur Nacht), einen hohen Nüchternblutzuckerwert (über 6,1 mmol/l oder 110 mg/dl) haben.

Pumpentherapie (kurz : CSII)

Continuous Subcutanous Insulin Infusion (Kontinuierliche subkutane Insulin Infusion)

Die Behandlung mit einer Pumpe ist die fortschrittlichste Form der Insulintherapie. Über einen Katheter, dessen Nadel in der Haut, vor allem des Oberbauchs fixiert ist, wird kontinuierlich eine einprogrammierte Basalrate (zur Deckung des Insulingrundbedarfs) abgegeben.

Für die Freisetzung zusätzlicher Einheiten vor der Mahlzeit oder zur Korrektur erhöhter Werte wird die Pumpe per Knopfdruck aktiviert. Für die Steuerung

Intensivierte konventionelle Therapie (kurz : ICT)

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Generell ist zu sagen, dass die ICT aus der CT hervorging und den menschlichen, nicht diabetischen Bedingungen besser gerecht wird. Die ICT besteht aus einer Basalrate, die entweder 1x (meist mit Lantus©-Insulin) oder 2-3x (mit NPH-Basalinsulin) am Tag gegeben wird und einem Kurzinsulin - entweder ein Insulin-Analoga (z. B. Humalog oder Novo Rapid) oder ein Normalinsulin, welches vor jeder Mahlzeit injiziert wird. Das Kurz- oder auch Bolusinsulin wird spontan aus der BE-Menge des Essens und einem individuellen, tageszeitabhängigen Faktor berechnet.

Typ-2-Diabetes

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Die Verteilung der Typ-2-Diabetiker; Quelle: W. Thefeld, Robert-Koch-Institut, Berlin. Wie aus der linksläufigen Grafik erkennbar ist die Therapie des Diabetes mellitus Typ 2 mehrfach gegliedert.

Wie oft sollten Sie zum Augenarzt?

Wie Sie bestimmt wissen, werden die Augen durch Diabetes mellitus ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Diese Folgeerkrankung nennt man Retinopathie. Doch wie oft muss ein Diabetiker zum Augenarzt? Typ-1-Diabetiker sollten spätestens ab dem fünften Erkrankungsjahr einmal pro Jahr zum Augenarzt. Bei schlechter Therapieführung ist dieser Schritt früher zu beschreiten. Typ-2-Diabetiker hingegen sollten gleich nach der Diagnose hingehen und dann einmal pro Jahr Folgeuntersuchungen durchführen.

Warum muss ich eigentlich messen?

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Diabetes kostet Zeit! Neben dem Spritzen, dem Messen und dem Rechnen kostet es vor allem Zeit alle Werte zu notieren, um sie später dem Diabetologen in ordentlicher Form vorzulegen. Doch was muss eigentlich festgehalten werden?

Welche Therapie ist für mein Kind richtig?

Eine Überlegung der Eltern im Falle der Erkrankung des Kindes an Diabetes ist immer welche Therapieform für das Kind richtig sei. Ohne Zweifel ist die Insulinpumpentherapie das Modernste und Beste, doch kann ein Kleinkind damit schon umgehen?

Die Basalrate bei Kindern

Die Basalrate verändert sich im erwachsenen Alter durch körperliche Aktivität, dem Gewicht und anderen Stoffwechseleinflüsse. Dies alles gilt natürlich auch für ihr Kind, bloß, dass alle angesprochenen Faktoren sich deutlich stärker verändern. So verändert sich die Basalrate des Kindes mit voranschreitender körperlicher Entwicklung im quantitativen, wie auch im temporalen Sinn. D.h. die Basalraten können sich beispielsweise von dem Bereich 0,05 bis 0,15 IE/Stunde im Alter von 2 Jahren auf bis zu 1,5 IE/Stunde im Alter von 18 Jahren erhöhen.

Tees können den Blutzucker nicht senken

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Als Hausmittel gegen hohen Blutzucker werden immer wieder Tees aus den unterschiedlichsten Heilpflanzen empfohlen. Wie die Apothekenzeitschrift «Diabetiker Ratgeber» berichtet, trügt die Hoffnung jedoch: Tees können den Stoffwechsel eines Zuckerkranken nicht vorteilhaft beeinflussen. Einen trügerischen Beweis dafür sehen manche Anwender offenbar im Sinken der Zuckerkonzentration im Urin. Dies basiert dem Bericht zufolge aber im wesentlichen auf der Empfehlung, den Tee in großen Mengen zu trinken, so dass die Flüssigkeit den Urin verdünnt.

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