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Warum muss ich eigentlich messen?

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Diabetes kostet Zeit! Neben dem Spritzen, dem Messen und dem Rechnen kostet es vor allem Zeit alle Werte zu notieren, um sie später dem Diabetologen in ordentlicher Form vorzulegen. Doch was muss eigentlich festgehalten werden?

Zu notieren:

  • Blutzuckerwert
  • BE
  • Basalratenänderung
  • Bolus
  • eventuell Korrekturinsulin
  • körperliche Aktivitäten

Doch welche Gründe gibt es für die Dokumentation? Neben dem schon angesprochenen Vorlegen beim Diabetologen soll es auch die Motivation und Eigenkompetenz erhöhen. Durch die Dokumentation sollen Ihnen Probleme auffallen, bevor Sie der Arzt darauf anspricht, oder sie durch den HbA1c für alle sichtbar in Erscheinung treten. Zusammen mit dem Arzt können Sie später immer noch die systematischen Fehler markieren. Es ist nämlich wichtig die Flüchtigkeitsfehler von den systematischen zu trennen, da die ersten jedem passieren können, aber die zweiten auf falsch ablaufende Handlungsweisen beruhen. Der nächste Grund ist leider nicht so erfreulich: Viele Krankenkassen machen die Pumpenverordnung mittlerweile von einer detaillierten und mindestens dreimonatigen Dokumentation abhängig. Der vierte Grund grenzt schon an Lächerlichkeit (unsere subjektive Meinung!): In dem neuen DMPs soll der Diabetiker dazu veranlasst werden noch detaillierter den Krankheitsverlauf zu dokumentieren um dann eventuell Bonusleistungen der KK in Empfang zu nehmen.

Technische Hilfsmittel für die Dokumentation gibt es viele: Angefangen vom simplen Schnittstellenkabel zwischen PC und Blutzuckermessgerät, über Letztere die ein gesamten Tagebuch beinhalten, wie das UltraSmart von Lifescan, bis hin zur Alles (Anmerk.: Insulinpumpen und Messgeräte von Roche/AccuChek) einlesende Konsole von AccuChek, dem Smart Pix.