Skip to main content

Typ-2-Diabetes

Erstellt in

Die Verteilung der Typ-2-Diabetiker; Quelle: W. Thefeld, Robert-Koch-Institut, Berlin. Wie aus der linksläufigen Grafik erkennbar ist die Therapie des Diabetes mellitus Typ 2 mehrfach gegliedert. Das Krankheitsbild, welches zusammenhängend das Symptom der Insulinresistenz inne hat, kann oft zusätzlich durch jedes abgenommene Kilogramm an Gewicht verbessert werden. Erst wenn der Weg des Abnehmens die Wirkung des Insulins nur unzureichend verbessert, kommen Tabletten ins Spiel. Diese sollen aber nicht als Ersatz für Diät und Bewegung, sondern nur als weiteres Mittel im Kampf gegen die Insulinresistenz zählen.

Falls die eigene Insulinproduktion weiter versagt, muss auf externes Insulin, sprich auf "Pen und Ampulle" zurückgegriffen werden. Auch hier gilt: Eine gesunde, Diät einhaltende Lebensweise + Bewegung verbessert die Diabeteseinstellung und damit den Bedarf an Fremdinsulin. Die Insulintherapie wird bei Typ-2-Diabetes immer in Kombination mit Tabletten verschrieben.

Doch wie diagnostiziert der Arzt den Stand der Insulinresistenz? Hierbei spielt das sogenannte Proinsulin eine wichtige Rolle. Studien haben ergeben, dass bei steigender Insulinresistenz das Insulinvorprodukt Proinsulin zwar hergestellt, aber nicht verwertet, d.h. in Insulin durch Spaltungsvorgänge umgewandelt wird. So findet man immer mehr Proinsulin im Plasma. So kann genau gesagt werden, wie hoch die Insulinresistenz ist und inwieweit man auf Insulin zurückgreifen muss.

Wieviele Typ-2-Diabetiker gibt es in den einzelnen Ländern? Um diese Frage zu beantworten, möchten wir Ihnen eine kleine Statistik des prozentualen Anteils an der Bevölkerung vorstellen, für die aber keine Gewähr übernommen wird.

Deutschland 10,2%
Lettland 9,9%
Spanien 9,9%
Estland 9,7%
Österreich 9,6%
Tschechische Republik 9,5%
Polen 9,0%
Portugal 7,8%
Schweden 7,3%
Finnland 7,2%
Italien 6,6%
Frankreich 6,2%
Griechenland 6,1%
Großbritannien 3,9%
Niederlande 3,7%
Irland 3,4%
Quelle: 

Diabetes Care, 27:682-686, 2004.
Diabetiker Ratgeber, 10/2004, S. 26.

Bildquelle: 

W. Thefeld, Robert-Koch-Institut, Berlin.