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Konventionelle Insulintherapie (kurz : CT)

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ImageIm Gegensatz zu der heutigen ICT wurde in der Vergangenheit und teilweise auch noch heute mehrfach die CT angewandt. Sie ist sehr gut geeignet für Menschen mit einem gleichbleibenden Tagesablauf, sowie gleichbleibende Menge an kohlenhydrathaltiger Nahrung. Gespritzt wird zwei Mal am Tag ein Mischinsulin (bspw. Insuman COMB25 von Aventis), bestehend aus Basal- und Normal-, bzw. schnellwirkendes Analoginsulin. Die Dosisanpassung erfolgt, wenn nicht anders vom Arzt vorgegeben, um 2 I.E. nach 3 - 5 Tagen kontinuierliches Protokoll. Hier sind die individuellen Zielwerte (nüchtern und 2h nach der Mahlzeit (pp)) maßgebend.

Der Vorteil:

  • Nur zwei Injektionen : Morgens und Abends

Der Nachteil:

  • Deutliche Einschränkung der individuellen, spontanen Lebensweise : Um Unterzuckerungen zu vermeiden, mussten/müssen CT Patienten pünktlich, eine festgeschriebene Menge essen, sowie viele zusätzliche kleine Mahlzeiten zusich nehmen.
  • Genauso wie das Essen müssen die Injektionen ebenfalls akurat pünktlich sein.

Fazit:

Mit Hilfe der CT lassen sich nur über eine eiserne Diabetesdisziplin gute Werte erreichen. Sie sollte heutzutage nur angewandt werden, wenn es ein psychologisches oder logistisches Problem darstellt eine Pumpentherapie (Typ-1-Diabetes) oder eine ICT - sprich 4 bis 8 Injektionen am Tag - zu verfolgen.