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Schwangerschaft

Schwangerschaftsdiabetes und das Risiko von Typ 2 Diabetes (PINGUIN Studie)

In der Pressemitteilung der Forschergruppe Diabetes
der Technischen Universität München
wird eindringlich auf das Risiko in Folge des Schwangerschaftsdiabetes an Typ-2-Diabetes zu erkranken hingewiesen. Eine entsprechende Studie: PINGUIN (Postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie) möchte Behandlungsmethoden entwickeln, die "einen erneuten Diabetes nach einem Schwangerschaftsdiabetes zu verhindern oder zu verzögern" wissen.

Schwangerschaft einer Diabetikerin

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Grundsätzlich :

Die Geburt eines gesunden Kindes ist mit der heutigen Diabetesbetreuung für die meisten Diabetikerinnen kein Problem mehr. Die Schwangerschaft gilt jedoch als Risikoschwangerschaft in Bezug auf Fehlbildungen und erfordert ein hohes Maß an Disziplin und Aufmerksamkeit.

Bettina Berger: Was kann ein Versorgungszentrum für Risikoschwangere leisten?

Der Antwortversuch einer Diabetikerin nach der Geburt ihres Sohnes Rafael in Form eines Briefes an den Chefarzt der Frauenklinik Barmbek-Finkenau, 22291 Hamburg

08. Oktober 2005
Sehr geehrter Prof. Dr. Schmidt-Rhode!

Schwangerschaftsbericht Typ-1-Diabetes

Nachdem mein Freund und ich schon länger zusammen waren, dachten wir, dass unser Glück nur noch von einem gemeinsamen Kind gekrönt werden könnte. Also setzte ich im August 2003 die Pille ab. Mein HbA1c war zu diesem Zeitpunkt relativ bescheiden. Er lag irgendwo bei 9% oder so. Also eigentlich nicht wirklich eine Einstellung bei der man schwanger werden sollte. Doch uns war es egal und wir versuchten fleißig schwanger zu werden. Meine Diabetologin wusste von unserem Kinderwunsch und versuchte ihr möglichstes um meine Einstellung zu verbessern.

Risiken für Mutter und Kind

Risiken für das Kind
Durch das Überangebot an Zucker kann das Kind zu groß und zu dick werden. Diese Eigenschaft des Insulins überschüssigen Zucker in Fett umzuwandeln nennt man bei einem ungeborenen Kind: Makrosomie.
Das Kind gewöhnt sich bei zu hohem BZ Spiegel der Mutter schon an die nötige Insulinproduktion. Dies kann dazu führen, dass das Kind nach der Geburt in eine schwere Unterzuckerung fällt. Hierbei ist zu beachten, dass man keine gewöhnlichen Blutzuckermessgeräte bei Neugeborenen verwenden sollte. (Quelle:FreeStyle)

Mütterlicher Diabetes und Fehlbildungen

Wie schon angesprochen bedeutet eine Schwangerschaft einer Diabetikerin nichts desto trotz eine Risikoschwangerschaft. so stellt eine diabetische Stoffwechsellage in der Schwangerschaft die häufigste Ursache der pernitalen Sterblichkeit des Kindes aufgrund verschiedener Fehlbildungen dar. Als Grundlage der folgenden Studie wurden zwischen 1991 und 2000 alle im Parkland Hospital Dallas aufgenommenen Entbindungen bezüglich der Stoffwechsellage der Patientinnen untersucht. Das methodische Vorgehen wurde durch Blutzuckermessungen, sowie einem 3 stündigen Glukosetoleranztest bestimmt.

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