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Diabetes und Demenz. Wenn Sie diese Überschrift lesen, denken Sie sicher: Was beeinflusst Diabetes eigentlich nicht? Die Rolle des Diabetes ist umstritten. Sicher ist nur, dass Unterzuckerungen die kognitive Leistungsfähigkeit (Gedächtnis, Sprachfähigkeit etc.) beeinträchtigen. Doch wie sieht es mit dauerhaft zu hohen Werten aus?
Eine amerikanische Studie untersuchte die Rechenfähigkeit von Diabetikern und erkannte einen Nachteil bei schlecht, d.h. zu hoch eingestellten Patienten. Hinzu kommt noch, dass die Hirnfunktion bei schlechten Blutzuckerwerten schneller abnimmt und ein doppelt so hohes Risiko existiert, an Demenz zu erkranken. Bei anfänglicher Demenz steht der Arzt so oft vor dem Gewissenskonflikt was für den Patienten wichtiger sei: Höhere Werte und den damit verbundenen Schutz vor Unterzuckerungen, die der Patient nicht mehr vollends registriert oder tiefere Werte und somit ein langsameres Fortschreiten der Demenz. Gleichzeitig jedoch wird das Risiko der Unterzuckerung, und damit des Sterbens weiterer Gehirnzellen, eingegangen. Falls der Patient sich nicht mehr selber spritzen kann, wird so oft von der ICT zur CT gewechselt, um die Pflege des Diabetikers zu erleichtern.
Wir von DiabetesIndex halten dies für riskant, da eine CT eine Nahrungsaufnahme zu einem bestimmten Zeitpunkt vorschreibt und dies vor allem bei alten Menschen oft schwierig ist.

Wie kann man sich vor Demenz schützen? Kreuzworträtsel alleine halten das Gehirn nicht fit. Sie sind zwar wichtig neue Verknüpfungen zu schaffen, aber sie sind eigentlich nur eine Reproduktion vorhandenen Wissens. Die Mischung sollte aus Sport, gesunder Ernährung, Reproduktionsaufgaben, wie Kreuzworträtsel und neuen Aufgaben wie beispielsweise Schach oder das Erlernen einer neuen Sprache oder eines neuen Musikinstrumentes bestehen.