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Begleit- / Folgeerkrankungen

Portsysteme

Bei ganz schwierigen Patienten kann man zu der kontinuierlichen intraoperitonealen Insulininfusion zurückgreifen. Dies heißt, dass man keinen subkutanen Katheter wie bei der "normalen" Insulinpumpentherapie trägt, sondern einen Port. Hierbei wird das Insulin bis in die Bauchhöhle transportiert. In einem implantierten Führungskatheter aus Titan gibt es noch einen Membrankatheter, der das Insulin durch die Ober- und Unterhaut, dem subkutanen Gewebe, dem Muskel und der Peritonealwand befördert.

Lipodystrophie

Lipodystrophien sind Fettgewebsveränderung an den Spritzstellen. Um diese zu verhindern, sollte man häufig die Spritzstellen wechseln. Gleichzeitig kann es dazu kommen, falls die Kanülen des Pens zu häufig benutzt werden. Durch die Abnutzung des Silikon-Gleitschichtfilms auf der Nadel kommt es zu größeren Verletzungen im Unterhautfettgewebe. Diese Verletzungen können zur Lipodystrophien führen, welche direkte negative Einflüsse auf die Diabetestherapie haben:

Diabetes und Demenz

Diabetes und Demenz. Wenn Sie diese Überschrift lesen, denken Sie sicher: Was beeinflusst Diabetes eigentlich nicht? Die Rolle des Diabetes ist umstritten. Sicher ist nur, dass Unterzuckerungen die kognitive Leistungsfähigkeit (Gedächtnis, Sprachfähigkeit etc.) beeinträchtigen. Doch wie sieht es mit dauerhaft zu hohen Werten aus?

Diabetes und Magen

Der Magen ist eines der wichtigsten Organe des Menschen. Selten wird ein anderes Organ häufiger gebraucht als der Magen. Das Probleme mit ihm oft schwerwiegende Konsequenzen bezüglich der Lebensqualität haben, steht außer Frage.

C-Peptide bei sensorischer Neuropathie bei Typ-1-Diabetes

Der Therapieansatz kommt aus dem Bereich der Tierexperimente. Dort hat man es geschafft durch die Gabe von C-Peptiden Schäden an den peripheren Nervenbahnen zu verbessern.
Fünf Zentren in Schweden untersuchten den Effekt bei 139 Diabetikern, durchschnittlich 44,2 Jahre alt, mit Neuropathie, d.h. Diabetiker welche auf Grund von Diabetes Schäden an den peripheren Nervenbahnen bekommen haben.

Von wegen Wetterfühligkeit

Als Diabetiker/in sind die BZ Werte eine der wichtigsten Kriterien im Leben. Natürlich verbindet man Unter- und Überzuckerungen mit schlechten Gefühlen. Diese Gefühle können jedoch auch durch das Wetter beeinflusst werden. Ein solches Phänomen ist gemeinhin als "Wetterfühligkeit" bekannt.

Folglich ist es menschlich, schlechtes Befinden bei schwülen Wetter auf BZ Werte zurückzuführen. Aber ist es wirklich so? Werden die BZ Werte durch Wetterfühligkeit mit in Leidenschaft gezogen? Spinnen Sie verrückt?

Angst und Diabetes

Es gibt noch ein weiteres Feld, aus dem psychosoziale Belastungen entstehen können: Angst vor Stoffwechselentgleisungen - sei es nun nach unten oder oben -, Angst vor Folgeschäden, wie Retinopathie, Nephropathie, Neuropathie u.s.w.

Mögliche Knoten in der Brust durch Diabetes

Gefundene Knoten in der Brust einer Frau sind meistens mit einem Schreck verbunden. Zu oft heißt ein bösartige Gewebeuntersuchung dann Brustkrebs. Bei Diabetes jedoch gibt es die Folgeerscheinung der diabetischen Mastopathie.

Bei dieser Erkrankung ist das Gewebe gutartig verändert. Erst 1984 gab es in der Wissenschaft den Zusammenhang zwischen Typ-1-Diabetes und gutartigen Knoten in der Brust. Dementsprechend selten ist die Erkrankung, auch wenn langfristige Typ-1-Diabetikerinnen eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, daran zu leiden.

Diabetes und Operationen

Allerdings kann es - neben den geplanten auch in Notfällen zu Operationen kommen.

Tipp:
Tragen Sie ihren Diabetiker - Notfallausweis immer leicht auffindbar am Körper!

Wenn Diabetes an die Blase geht

Der Fachbegriff hinter dieser Komplikation heißt "diabetische Zystopathie" und beschreibt das im Volksmund "Blasenschwäche" genannte Phänomen. "Etwa jeder zweite Patient mit Diabetes entwickelt im Lauf seiner Krankheit eine gestörte Blasenfunktion", meint Universitätsprofessor Dr. med. Helmut Madersbacher aus Innsbruck. Leider wird die Krankheit oft viel zu spät entdeckt, so dass Harnwegsinfekte und Inkontinenz nur noch festzustellen und zu behandeln sind. Dabei ist die genaue Ursache eine der bekanntesten Folgeerkrankungen des Diabetes: Neuropathie an den Blasennerven.

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