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Laufen als Ausgleich II

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Nach einer schafarmen Nacht kann Laufen wirklich meinen Tag retten!
Dazu kam es mal wieder am vergangenen Wochenende. Nach knapp vier Stunden mehr-oder-weniger-Schlaf hielt ich es um 6Uhr nicht mehr in meinem Bett aus.
Mein Blutzucker lag bei 90mg/dL, sodass ich noch kein Basal spritzte, sondern erstmal nur ein Drittel meines Actrapids und eine Banane sowie einen Müsliriegel aß. Dann nichts wie ab in die Laufschuhe!
Ich lief also zuerst bergab, Richtung Fluss und dann auf dessen andere Seite, dann bergauf zurück zu meiner Wohnung. Diese Route führt mich über alle möglichen Untergründe, von Laub über Kies bis Kopfsteinpflaster. Und auch die Umgebung ist abwechslungsreich: Häuser, Straßen, Bäume, Wiesen, Wasser, ... Es kommt keine Langeweile auf und ich kann meine Laufrunde rundum genießen und entspanne mich.
Unterwegs stellte ich zudem fest, dass es nun wohl Frühling wird: die Bäume beginnen schon, grün zu werden! Die Begeisterung darüber trieb mich an und ich lief meine 8km in ca. 45 Minuten.
Hinterher war mein Blutzucker bei 220mg/dL und ich spritzte nun mein Basal sowie später zum Frühstück ein weiteres Drittel meiner regulären Actrapid-Menge, sodass ich an diesem Morgen statt 15 insgesamt nur 10 Einheiten benötigte.

Autor: 
Caroline