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Laufen als Ausgleich

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Das Fußballspiel vom Sonntag steckte mir noch in den Beinen, als ich mich Montag um kurz nach 7 aus dem Bett quälte.
Der Blutzucker war bei 350 mg/dL, sodass ich trotz des geplantetn Sports regulär + Korrektur spritzte und mir erstmal Zeit ließ, meinen Tag wirklich zu starten. (Bei guten Morgenwerten spritze ich das Basal immer erst nach dem Laufen.)
Nach einem kleinen Müsli mit Naturjoghurt begab ich mich schließlich um 10 nach 8 mit meiner Mutter (es sind ja Semesterferien und ich bin zu Hause) auf eine kleine bis mittlere Laufrunde; standardmäßig bewaffnet mit einer Tube Jubin für den Notfall.

So richtig für mich entdeckt habe ich das Laufen vor knapp vier Jahren, als ich meine Kondition nach einem Bänderriss wieder aufzubauen begann. Vorher war ich nur ab und zu gelaufen, aber seitdem werden die Schuhe regelmäßig geschnürt, mindestens einmal pro Woche, zusätzlich zum Fußball und Schwimmen.
Ich habe also kein Ziel, sondern laufe nur zur Entspannung. Meine Strecken sind zwischen 7km und 12km lang und ich variiere diese häufig, da es mir nicht darum geht, eine bestimmte Distanz in einer bestimmten Zeit zu überwinden, sondern um Spaß und Entspannung. Je nachdem, ob ich alleine laufe oder in Begleitung, brauche ich zwischen 5:30 und 6:30 Minuten für einen Kilometer.

Gestern liefen wir 50 Minuten, die Distanz weiß ich nicht, weil sie mich nicht wirklich interessiert. Die Strecke hatte leichte bis mittlere Steigungen, war teilweise asphaltiert und verlief teilweise auf Schotterwegen und führte uns über einige Ampeln, die uns zum kurzen Anhalten zwangen.

Da ich ja mein Jubin dabeihatte, hatte ich auf Zusatz-BEs vor dem Laufen verzichtet, aß jedoch direkt im Anschluss eine große Banane.
Eine halbe Stunde später lag der Blutzucker bei 57, sodass ich einen Saft trank und ein Brötchen aß.
Den Rest des Tages waren die Werte gut, ziemlich stabil um 100.

Autor: 
Caroline