?> Jiu-Jitsu | Diabetes-Index.de
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Zunächst einmal muss ich dazusagen, dass ich noch keinen Diabetes hatte, als ich Jiu-Jitsu betrieben habe; dennoch möchte ich die Sportart gerne vorstellen.

Jiu-Jitsu ist eine Sportart der Kategorie Selbstverteidigung. Sie ähnelt Judo ein wenig. Ich habe diese Sportart mehrere Jahre betrieben und aufgehört, als bei mir als Jugendlicher Diabetes diagnostiziert worden ist. Beim Jiu-Jitsu lernt man fallen, werfen, schlagen, treten und auch, wie auf Angriffe zu reagieren ist.

Insbesondere das Fallen lernen ist nicht nur bei Angriffen, sondern auch bei Unfällen sehr hilfreich, weil man dies automatisch berücksichtigt. So habe ich es erlebt, als ich vor ein paar Jahren auf dem Fahrrad von einem Auto angefahren worden bin. Durch einen Automatismus habe ich die Halsmuskulatur angespannt (damit der Kopf nicht auf dem Boden aufschlägt) und bin so gefallen, dass ich mich nicht verletzt habe.

Im Falle von Angriffen weiß man auch, wie zu reagieren ist und wie als ultima ratio Angriffe abgewehrt werden können, wenn man diese schon nicht verhindern kann.

Zu beachten ist aber für Diabetiker, dass man 30 Minuten vor dem Beginn weder essen noch trinken sollte, da es ein sehr körperlicher Sport ist. Gernerell denke ich aber, dass man mit der nötigen Übung problemlos auch diese Sportart ausüben kann.

Ich überlege gerade wieder mit dieser Sportart anzufangen, dann berichte ich wieder dazu!

Kosten entstehen für die Ausrüstung; man muss Hose, Jacke und Gürtel anschaffen. Es kann zum Ausprobieren auch normale Kleiding benutzt werden, allerdings geht diese schnell kaputt. Bei Würfen wird häufig am Revers gezogen, daher empfiehlt sich durchaus eine Judo-Jacke zu kaufen.