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Reisetipp: Neuseeland

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Deutsche Staatsangehörige benötigen kein Visum wenn sie nach Neuseeland einreisen wollen. Allerdings muss der Reisepass noch für 3 Monate nach dem Abreisedatum gültig sein.

In Neuseeland sind nicht alle Medikamente, die es in Deutschland gibt erhältlich. Es empfiehlt sich daher alle notwendigen Arzneimittel mitzubringen. Auch deshalb, weil die hiesigen Notfallapotheken nur bis 22 oder 23 Uhr geöffnet haben. Des Weiteren müssen die Präparate beim Zoll deklariert werden, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, empfiehlt es sich eine Kopie oder eine Bestätigung des Arztes über die Krankheit und die dafür notwendigen Präparate mit zuführen.

Diabetiker sollten außerdem vor der Reise ihren Arzt konsultieren und ihre Werte überprüfen lassen. Er kann sie entsprechend beraten, auf was man unbedingt achten sollte.
In Neuseeland besteht für deutsche Touristen kein Anspruch auf kostenlose ärztliche Behandlung, mit einer Ausnahme, im Falle eines Unfalls. Hier greift das „Accident Compensation Scheme“ (Unfall Ausgleichs Projekt), welches einen Teil der Arzt- und Krankenhausrechnung trägt. Es ist aber dringend ratsam vor Reiseantritt eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.
Der Gang zum Krankenhaus ist in Neuseeland nur dann möglich, wenn ein Notfall eintritt oder man von seinem Allgemeinarzt überwiesen wurde. Der Allgemeinarzt (General Practitioner) ist also die erste Anlaufstelle bei körperlichen Beschwerden. Vor dem Beginn der Reise ist es deshalb empfehlenswert, sich über die genauen Standorte der Praxen von Allgemeinärzten, in der näheren Umgebung, zu informieren.

Die Notrufnummer ist die 111 und gilt sowohl für die Polizei und Feuerwehr als auch für den Krankenwagen.

Autor: 
Juliana Machado