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Reisetipp: Indien

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Für die Einreise nach Indien ist ein gültiger Reisepass und ein Visum notwendig, wobei der Pass mindestens 6 Monate länger gültig sein muss als das Visum. Des weiteren ist es eine Reisebestätigung mit den Daten der gebuchten Hin- und Rückreise vom Reisebüro mitzunehmen.

Beim Zoll sind Devisen ab 5000$ (bar oder als Reisescheck) und andere hochwertige Gegenstände zu deklarieren.
Die medizinische Versorgung ist in den Großstädten besser gewährleistet als in den ländlichen Regionen. Ein weltweiter Krankenversicherungsschutz und eine Reiserückholversicherung werden empfohlen, doch hier ist zu beachten, dass der Patient die Behandlungskosten selbst tragen muss und sie dann zurückerstattet bekommt. In den indischen Krankenhausapotheken ist ein großes Medikamentensortiment und auch Insulin wird dort verkauft, dennoch ist es ratsam eigene Medikamente auf Vorrat mit auf die Reise zu nehmen. Empfohlen werden genaue schriftliche Dosispläne, die ihr Arzt vor Reisebeginn aufstellt und die im Falle eines Notfalls auch von ausländischen Ärzten zur Weiterbehandlung genutzt werden können.

Bei dem Verzehr von indischen Essen sollten Diabetiker besonders auf die Mengen achten und auch bedenken, dass verschiedene Hülsenfrüchte ebenso Kohlenhydratmengen enthalten und mit angerechnet werden müssen. Auch bei den Nachspeisen ist Vorsicht geboten, denn diese sind oft mit viel Zucker angerichtet.

Die Notfallnummer für den Rettungsdienst ist die 103 in Indien. Falls Ihnen das Insulin ausgeht, können Sie Rinder-, Schweine- und Humaninsulin klinisch erhalten. Bei einer englischsprachigen ärztlichen Bescheinigung kann das Insulin ohne Probleme eingeführt werden, so lange es sich um geringe Mengen handelt, die keinen Anschein des kommerziellen Handels erwecken.

Autor: 
Sabrina Aust und Matthias Widner