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Teddy Studie

Als Nachfolge der BABYDIAB-Studie versucht die TEDDY-Studie durch "kostenlose Untersuchung auf Typ 1 Diabetes-Risikogene bei [der] Geburt" mehr Informationen über die Vererbung von Typ-1-Diabetes herauszufinden. Seit 3 Jahren läuft diese internationale Untersuchung, für die sich in Deutschland das "Institut für Diabetesforschung an der Klinik und Hochschulambulanz für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums rechts der Isar der TU München" stark macht. "Gerade für Kinder, die in Ihrer Familie einen erstgradigen Verwandten (Mutter, Vater oder Geschwisterkind) mit Typ 1 Diabetes haben, ist diese Untersuchung sinnvoll. Etwa fünf von hundert Kindern, die aus einer vorbelasteten Familie stammen, entwickeln einen Typ 1 Diabetes. Sie haben ein weitaus höheres Risiko als andere Kinder, bei denen etwa drei von tausend einen Typ 1 Diabetes entwickeln."

Seit längeren wird vermutet, dass Umweltfaktoren einen erheblichen Einfluss auf die Vererbung nehmen können. Uns persönlich ist eine Untersuchung der WHO bekannt, wonach Typ-1-Diabetes in Afrika nach dem Einsetzen der Pestizide in den 70er Jahren sprunghaft angestiegen ist.

"Die Teilnahme an der Typ 1 Diabetes-Risikountersuchung ist ganz einfach - mitmachen kann jedes Neugeborene. Insbesondere empfiehlt sich die Teilnahme aber für Kinder, die einen Verwandten mit Typ 1 Diabetes haben, da sie ein höheres Erkrankungsrisiko mitbringen.

Bei der Geburt entnimmt der Arzt eine Blutprobe aus der Nabelschnur. Bis drei Monate nach der Geburt kann die Untersuchung anhand weniger Tropfen Blut nachgeholt werden."

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem
www.teddystudy.org

Quelle: 

PM Institut für Diabetesforschung an der Klinik und Hochschulambulanz für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums rechts der Isar der TU München