Skip to main content

Insulinpumpentherapie bei Kindern - Therapieerfahrungen

Aus einer Pressemitteilung der Roche Diagnostics:

"Kinder sind keine „kleinen“ Erwachsenen“.

Durch die hormonellen Schwankungen im Kinder- und Jugendalter ist bei ihnen die Blutzuckerkontrolle schwieriger als beim Erwachsenen. Eine Insulinpumpen-Therapie sorgt laut Dr. med. Christof Klinkert vom Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen für eine Verbesserung der Diabetes-Therapie und einer Steigerung der Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen, wenn es gelingt, „unter der Berücksichtigung von alterstypischen Einflussfaktoren, Dosierungen und Profilen des basalen Insulinbedarfs eine stabile Diabeteseinstellung mit der Insulinpumpe zu erreichen.“

Eine Verbesserung der Sicherheit in der Insulinpumpen-Therapie kann durch vorgefüllte Insulinampullen erreicht werden, da „das Risiko der Bildung von Luftblasen in der Ampulle und im Kathetersystem eindeutig geringer ist“, berichtet PD Dr. med. Peter Diem von der Universität Bern. Bei den vorgefüllten Insulinampullen hat der Patient die Wahl zwischen Normal- und Analoginsulin. Da der Körper mit der Insulinpumpen-Therapie immer mit der Menge an Insulin versorgt wird, die er gerade braucht, wird kein Verzögerungsinsulin benötigt. „Eine bessere Diabeteseinstellung und eine problemlosere Mahlzeiteneinnahme sprechen aus der Sicht der Patienten für den Einsatz von Insulinanaloga“, berichtet Dr. med. Rolf Renner von der Diabetologischen Gemeinschaftspraxis in München.