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Rechtliches

Verhindert die Praxisgebühr medizinisch notwendige Behandlungen?

Die Praxisgebühr wurde im Jahr 2004 eingeführt. Seitdem müssen gesetzlich versicherte grundsätzlich 10,00 EUR pro Besuch bei einem Arzt, Zahnarzt oder Psychotherapeuten bezahlen. Ziel dieser Gebühr war, die Zahl von Arztbesuchen zu reduzieren. Aus der politischen Rhetorik betrachtet soll die Praxisgebühr, die sozial höchst ungerecht ist, keine notwendige medizinische Hilfe verhindern. So muss man bei einem Notfall, beispielsweise wenn man von einem Rettungswagen abgeholt wird, nicht am Eingang zum Rettungswagen bezahlen, sondern bekommt eine Rechnung zugeschickt, die man dann entsprechend zu liquidieren hat.

Diabetes-Rechtsfragen-Buch - Rezension

Diabetes-Rechtsfragen-BuchDer Kirchheim Verlag bat mich das Diabetes-Rechtsfragen-Buch zu rezensieren. Geschrieben wurde das Buch von Rechtsanwalt Oliver Ebert. Oliver Ebert ist die Koryphäe hinsichtlich Diabetes und Recht, er hält auf vielen Veranstaltungen Vorträge und wirkt unter anderem als Jurist in der Redaktion des Diabetes-Journals mit. Oliver Ebert arbeitet als Rechtsanwalt in Baden-Württemberg.

Mir lag die 1. Auflage aus 2008 vor, damit natürlich nicht ganz aktuell.

Die Gesundheitskarte als Ersatz der Krankenkassenkarte

Die neue Gesundheitskarte löst ab sofort (ab Oktober 2011) die Krankenversicherungskarte ab. Eigentlich für 2006 geplant findet die Einführung nun in zwei Schritten statt. Die neue Gesundheitskarte ist sicherer (die Daten sind nun verschlüsselt) und es können mehr Daten gespeichert werden, langfristig beispielsweise eine elektronische Patientenakte oder Rezepte kurzfristig u. U. eine Organspendebereitschaft oder eine Patientenverfügung.

Diabetes bei Versicherungen nicht angeben?

Viele Diabetiker die nach einer Versicherung suchen (sei es eine private Krankenversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung) fragen sich vielleicht, muss ich meine Erkrankung vor/bei Vertragsschluss angeben oder kann ich eine Aussage hierzu verweigern, respektive unwahr antworten.

Verhalten bei einem Verkehrsunfall

Sicherlich haben Sie sich als Diabetiker auch schon einmal die Frage gestellt, wie man sich am besten im Falle eines Unfalles verhalten sollte?

Erst einmal darf man sich nicht vom Unfallort entfernen man muss zunächst anhalten, anderenfalls würde man ggf. Unfallflucht begehen, strafbar gemäß § 142 StGB. Dann sollte man sich von der Gesundheit der eigenen Fahrzeuginsassen überzeugen und gucken, ob sich beim Unfallgegner jemand verletzt hat. Ist dies der Fall sollte man - sofern notwendig - sofort einen Rettungswagen rufen und wenn möglich selber erste Hilfe leisten.

Diabetes und Blutspende

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Unter Diabetikern wird ab und an die Frage diskutiert, ob man Blut spenden darf oder nicht. Anlass dieser Diskussionen sind Berichte von Diabetikern, nachdem dies möglich sei. Dies veranlasste uns bei dem DRK nachzuhaken und diese Frage zu klären.

Diabetes und Schwerbehinderung

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Diabetes ist eigentlich ein chronische Krankheit mit der man auskommen kann. Leider gibt es auch Situationen, die ein normales Leben als Diabetiker nicht ermöglichen. Angefangen von plötzlich eintretenden Folgeerscheinungen bis hin zum Kündigungsschutz. Nach welchen Kriterien ermittelt das Versorgungsamt den Grad der Behinderung (GdB)?

Wo gilt die Europäische Krankenversicherungskarte?

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Im Zuge der europäischen Einigungen war es schon lange geplant, den berühmten "Auslandskrankenschein" innerhalb der EU und möglichst weit darüber hinaus abzuschaffen. Als Ersatz wurde die "Europäische Krankenversicherungskarte" entwickelt. Doch wo gilt sie?

Allgemein : Richtlinien für insulinspritzende Kraftfahrer

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Das häufigste Verkehrsmittel um in den Urlaub zufahren ist der PKW. Als ich in dem Buch "Diabetologie in Klink und Praxis", 4. Auflage, Stuttgart, 1999 ein paar Richtlinien für diabetische Kraftfahrer fand, dachte ich mir, es wäre
positiv sie hier auch zu veröffentlichen:

  • Im Kraftfahrzeug
    müssen immer ausreichende Mengen an schnell verdaulichen, d.h.
    rasch wirksamen Kohlenhydraten (KH) griffbereit sein. Auch der Beifahrer
    sollte über den Aufbewahrungsort dieser KH informiert sein.
  • Bei Verdacht
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