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Gesundheitspolitik 2006 - was kommt auf uns zu?

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Die Gesundheitspolitik ist auch im Jahre 2006 genauso schwierig einzuschätzen wie in den vergangenen Jahren.

DMP Programme

Zum Jahreswechsel 2005/2006 hat die Zahl der eingeschriebenen DMP Mitglieder die 2 Millionengrenze überschritten. Trotz teilweise schwerwiegende Geburtskrankheiten sind diese chronisch kranken Patienten - neben Diabetes Brustkrebs und koronale Herzkrankheiten - in einen "qualitätsgesicherten strukturierten Behandlungsprogramm" notiert. Für Asthma bronchiale und chronisch obstruktive Lungenkrankheiten sind Zulassungsverfahren fertig - somit ist es nur eine Frage der Zeit bis diese DMPs starten.

Für Typ-1-Diabetiker/innen gab es bisher keine DMP Programme. Seit Januar diesen Jahres spielt Rheinland-Pfalz eine Vorreiterrolle, wo ein Konsortium unterschiedlicher KK und EK einen gemeinsamen entsprechenden Vertrag unterschrieben haben.

Neu gegenüber dem Typ-2-DMP

Neu im Gegensatz zu dem bekannten Typ-2-Diabetes-DMP ist die Rolle des Diabetologen. Während bei Typ-2-Diabetes der Hausarzt die leitende und koordinierende Rolle hatte, übernimmt beim Typ-1-DMP die diabetologische Schwerpunktpraxis diesen Job. Ohne Zweifel ist dies ein Vorteil gegenüber dem "alten" Typ-2-Diabetes.

Gerüchte

Gerüchte besagen, dass die maximale und minimale Zuzahlung bei Arznei auf 10 bzw. 20 Euro angehoben werden soll. Dies ist jedoch noch nicht spruchreif, wir werden Sie weiterhin informieren.